Archiv für die Kategorie „Forschung“

Hormonspirale verhilft Frauen mit Gebärmutterkrebs zum Wunschkind

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Frauen, die unter Gebärmutterkrebs leiden müssen sich in der Regel damit abfinden, dass ihr Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht – wenn es allerdings gelingt, das Krebswachstum mit Hilfe der Hormonspirale auszuhalten, stehen die Chancen gut dass sich ihr Wunsch nach einem Kind doch noch erfüllt. Im Rahmen einer klinischen Studie fanden Mediziner heraus, dass der Einsatz einer Hormonspirale im Frühstadium der Erkrankung in Kombination mit einer monatlichen Injektion, die die Produktion von Östrogen unterdrücken soll, das Wachstum des Gebärmutterkrebses aufhalten kann. Die Hormonspirale, die kontinuierlich Progesteron-ähnliche Hormone abgegeben hat die das Krebswachstum hemmen sollten, blieben dabei ein Jahr lang im Körper der Frauen.

Wenn es innerhalb dieses Jahres gelungen ist, das Krebswachstum zu stoppen, wurde die Spirale entfernt und die Frauen konnten sich ihren Kinderwunsch erfüllen. Nach der Geburt des Kindes musste die Gebärmutter dann allerdings entfernt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Studie zum Thema Brustkrebs und Hormone

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Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Hormongaben in den Wechseljahren häufig mehr schaden als nutzen. Unter anderem können die Hormonpräparate, die gegen diverse Beschwerden eingesetzt werden, dazu führen dass die Frauen häufiger Infarkte und Thrombosen, sowie auch Schlaganfälle erleiden. Auch von einem Zusammenhang zwischen Brustkrebs und der Einnahme von Hormonen war die Rede, nun jedoch ist bewiesen, dass die Hormongaben keinesfalls der Auslöser für Brustkrebs sind, dafür allerdings das Wachstum von bösartigen Tumoren beschleunigen können.

Kanadische Forscher hatten bereits vor ein paar Jahren eine Studie zu diesem Thema durchgeführt, und aktuelle Untersuchungen bestätigen die Ergebnisse dieser Studie nun noch einmal. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bisphenol A – Östrogen-Imitator mit Nebenwirkungen

In einem Großteil unserer Lebensmittel, bzw. deren Verpackungen ist eine Chemikalie enthalten, deren Name den meisten Menschen wohl eher nicht bekannt vorkommen dürfte – Bisphenol A. Bisphenol A wird für Beschichtungen von vielerlei Alltagsgegenständen genutzt, so zum Beispiel auch für Kunststoff-Flaschen, CDs, Dosen, aber auch in Plastik-Nuckelflaschen für Babys und vielem mehr. Menschen nehmen diesen Stodd auf zweierlei Weise auf, zum einen über das Essen und zum anderen aber auch durch das Einatmen von Hausstaub. Über 90 Prozent der Erwachsenen in den USA weisen Aubbauprodukte von Bisphenol A im Urin auf.

Und obwohl es sich dabei nur um kleine Mengen handelt, haben Tierversuche mit Ratten nun gezeigt, dass auch geringe Mengen davon schon eine Veränderung im Körper der Tiere bewirken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Unterfunktion der Schilddrüse kann Entwicklung von Babys beeinflussen

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Wie eine Untersuchung von amerikanischen Wissenschaftlern nun ergeben hat, wirkt sich der TSH-Wert (TSH = Thyreoidea-stimulierendes Hormon) von Schilddrüsenpatientinnen während der Schwangerschaft auch auf das ungeborene Kind aus. Der TSH-Wert gibt Aufschluss über die Menge an Schilddrüsenhormonen im Blut. Demnach sollte der TSH-Wert weder zu niedrig, noch zu hoch sein, damit sich das Kind normal entwickeln kann.

Da sich der Körper der Frau während einer Schwangerschaft ohnehin in einer Art Ausnahmezustand befindet, insbesondere was die Hormone angeht, ändert sich auch der Bedarf an Schilddrüsenhormonen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mediziner und Ingenieure entwickeln Ovulations-Messring

Wie eine Umfrage des Apothekenmagazins „BABY und Familie“ nun ergeben hat, würden sich zwar viele Frauen über die Pille für den Mann freuen, sie trauen den Männern aber gleichzeitig nicht zu, dass sie die Pille dann auch regelmäßig einnehmen. Demzufolge müsste nun ja die Meldung Mut machen, dass Mediziner und Ingenieure an der Universität Leipzig nun einen Ovulations-Messring entwickelt haben, mit dem sich die fruchtbaren Tage der Frau bestimmen lassen. Und dieser Messring kann gleich in zweierlei Hinsicht vor Vorteil sein: Denn die Bestimmung der Fruchtbarkeitsphase der Frau kann zum einen dazu genutzt werden, zu dieser Zeit dementsprechend zu verhüten, um keine Kinder zu bekommen und auf der anderen Seite auch dazu, bei einem Kinderwunsch die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, indem man sich an den fruchtbaren Tagen besonders viel Mühe gibt. Diesen Beitrag weiterlesen »

WHO Studie befasst sich mit hormoneller Verhütung für den Mann

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In vielen Fällen ist die Verhütung immer noch Frauensache – obwohl immer wieder von der Pille für den Mann zu hören war, hat sich in diesem Bereich noch nicht allzu viel getan, im Gegenteil, die Forschung an der Pille für den Mann wurde vor drei Jahre komplett eingestellt.

Nun hat die Weltgesundheitsorganisation WHO jedoch eine Studie in die Wege geleitet, die allen Frauen, die auch in diesem Bereich auf Gleichberechtigung hoffen, Mut machen sollte: Dabei werden rund 500 Paare getestet, bei denen der Mann die Pille nimmt – eigentlich handelt es sich dabei jedoch nicht um eine Pille, sondern vielmehr um eine Spritze, mit der alle acht Wochen Testosteron verabreicht wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Antibabypille – Britische Forscher veröffentlichen Ergebnisse von Langzeitstudie

Wie britische Forscher nun herausgefunden haben, besteht bei Frauen, die über einen längeren Zeitraum die Pille nehmen, kein erhöhtes Krankheitsrisiko. Bei verschiedenen Krebs- sowie auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen könne das Risiko im Vergleich zu jenen Frauen, die nie die Pille genommen haben sinken. Allerdings richtet sich das Krankheitsrisiko für bestimmte Krankheiten immer nach dem Alter – so ist es ja bekannt, dass die Pille zum Beispiel das Risiko, eine Thrombose zu erleiden erhöht. Das ist allerdings vor allem bei jenen Frauen der Fall, bei denen noch andere Risikofaktoren wie zum Beispiel Übergewicht und Rauchen hinzukommen und die unter 45 Jahre alt sind. Spätestens 10 Jahre nach dem Absetzen der Pille ist dieses Risiko jedoch hinfällig.

Nach Ansicht der Wissenschaftler gleicht sich der positive Effekt mit dem vergleichsweise geringen Risiko für Komplikationen durch die Einnahmen der Pille jedoch aus. Diesen Beitrag weiterlesen »

Menstruation verursacht Überempfindlichkeit der Atemwege

Forscher des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts, welches zur Universität Basel gehört, haben nun im Rahmen einer Studie festgestellt, dass die Atemwege von Frauen in der unmittelbaren Zeit vor und nach der Regelblutung empfindlicher sind als an den restlichen Tagen des Monats. Insgesamt untersuchten die Wissenschaftler 571 Frauen – diese mussten einen harmlosen Reizstoff inhalieren um zu prüfen, wie die Lungen der Frauen darauf reagieren. Dabei handelte es sich um einen Test, der auch oft zum Feststellen einer Überempfindlichkeit der Bronchien als auch zur Diagnose von Asthma benutzt wird. Um einen direkten Zusammenhang feststellen zu können, musste man bei dieser Studie natürlich auch bestimmen, in welcher Phase des Menstruationszyklus sich die Frauen am Untersuchungstag befanden.

Demnach fiel die Reaktion auf den Reizstoff bei jenen Frauen, die kurz vor oder kurz nach der Regelblutung getestet wurden, deutlich intensiver aus als bei den Frauen, die sich in einer anderen Phase des Zyklus befanden. Insbesondere Asthma-Patientinnen reagierten sehr empfindlich auf den Reizstoff. Diesen Beitrag weiterlesen »